Aufheller (auch optische Aufheller oder OBAs – Optical Brightning Agents – genannt) sind chemische Verbindungen, die in der Druckindustrie verwendet werden, um die Helligkeit und den Weißegrad von Papier zu verbessern. Sie absorbieren UV-Licht und geben es als sichtbares blaues Licht ab, wodurch das Papier einen „helleren“ und „frischeren“ Weißton erhält. Dieser Effekt erhöht die Brillanz von Druckerzeugnissen, die Papiere sehen hochweißer und wertiger aus.
Optische Aufheller werden in der Papierherstellung eingesetzt, aber auch in Druckfarben werden Aufheller eingesetzt, um den Kontrast und die Farbintensität zu erhöhen, insbesondere bei Foto- und Farbdrucken. Besonders wichtig ist ihr Einsatz bei der Herstellung von hochwertigen Druckpapieren und Verpackungen, bei denen es auf ein brillantes Erscheinungsbild ankommt.
Die in der Papierindustrie am häufigsten verwendeten Aufheller sind Stilbenaufheller, die besonders wirksam Papier aufhellen. Sie basieren auf der Stilben-Grundstruktur. Weitere Typen sind Benzoxazol- und Triazol-Aufheller, die für spezielle Anwendungen eingesetzt werden. Benzoxazol-Aufheller werden oft in speziellen Anwendungen genutzt, wie etwa bei der Herstellung von transparentem Papier oder in der Textilindustrie. Sie sind ebenfalls wirksam, aber ihre Anwendung ist im Vergleich zu Stilbene-Verbindungen weniger verbreitet. Triazol Aufheller werden vor allem in der Herstellung von Spezialpapieren eingesetzt. Jeder Aufheller hat spezifische Eigenschaften, die ihn für unterschiedliche Papiere und Anwendungen geeignet machen.
Ein Nachteil von Aufhellern ist, dass ihre Wirkung mit der Zeit nachlassen kann. Außerdem können sie in hohen Konzentrationen den Druckprozess stören und zu unerwünschten Reflexionen oder Farbveränderungen führen. Dennoch werden Aufheller auch aus Umweltgründen eingesetzt: Sie sparen bei hochweißen Papieren chemische Bleiche, die noch umweltschädlicher ist als die Aufheller. Und Unternehmen arbeiten ständig weiter an nachhaltigeren, biologisch abbaubaren Aufhellern.
Viele unserer Kunden bestellen ja ihre Proofs einfach per Rechnung, und das hat sich ja über die Jahre hinweg sehr bewährt. Im absolut überwiegenden Fall bezahlen unsere Kunden ja ihre Rechnungen äußerst pünktlich. Bislang haben wir daher nach rund ein bis zwei Monaten per Post Zahlungserinnerungen und Mahnungen versendet. Da wir aber in den letzten Monaten manche Prozesse in der Buchhaltung wie beispielsweise den Import von Rechnungen aus dem Proof.de Shop in die Buchhaltungssoftware automatisiert haben, konnten wir nun auch den Versand von Zahlungserinnerungen und Mahnungen automatisieren und vereinfachen. Abweiterlesen
Eine neue Generation von Farbmessgeräten drängt auf den Markt: Im Gegensatz zu den klassischen Messgeräten, die als vollständig gekapseltes System entweder als Colorimeter oder als Spektralphotometer erhältlich sind, und dann über eine Schnittstelle oder App die Daten an einen Computer liefern oder direkt anzeigen, bestehen die neue Generation von Farbmessgeräten nur noch aus einer Beleuchtung und Software, als Sensor wird die Optik eines zeitgemäßen iPhones von Apple verwendet. Bislang gab es ja zwei Messgeräte-Kategorien am Markt: Zum einen die Präzisionsgeräte, also Spektralphotometer von den Branchengrößen wie X-Rite oder KonicaMinolta, undweiterlesen
Das neue Jahr beginnt mit einer Neuauflage verschiedener PANTONE Fächer: Die PANTONE Solid Coated bzw. Solid Uncoated Fächer wurden mit 5 neuen Basisfarben und 224 neuen Farbtönen ergänzt, und sind seit Ende Dezember 2022 sowohl als neue Fächer, als auch als Supplement zum bisherigen Solid Coated Fächer erhältlich. Ein Supplement zur PANTONE Bridge Edition soll in den nächsten Wochen erscheinen, ist aber noch nicht erhältlich, während die ergänzten PANTONE Bridge Fächer als Volledition bereits erhältlich sind. Auch der PANTONE Pastels und Neons Fächer ist scheinbar neu, hat aber laut Farbkartenshopweiterlesen
Immer öfter erreichen uns in letzter Zeit Farbmanagement-Consulting-Anfragen, bei denen “Digital First”-Designs an ihre Grenzen geraten: Nämlich immer dann, wenn nach einigen Monaten oder Jahren der erste Messeauftritt, der erste Jahresbericht oder der erste Katalog im klassischen Onlinedruck ansteht. Und genau in diesem Moment fällt allen Beteiligten auf, daß sie gar nicht wissen, wie sich ihre “Digital First”-Farbstrategie im Druck darstellen soll. Doch zeigen wir das Problem einmal von vorne: Digital First = Erste Priorität für digitale Online-Medien. Aber was, wenn der Druck kommt? Auch bei großen Weltkonzernen bis kleinenweiterlesen