Der Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien, kurz ZFA, ist das zentrale Gremium für die berufliche Bildung in der Druck- und Medienbranche in Deutschland. Getragen von den Spitzenverbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, übernimmt der ZFA eine Vielzahl an Aufgaben, die für die Ausbildung im Medienbereich wichtig sind.
Entwicklung und Aktualisierung der Ausbildungsordnungen
Ein Fokus ist dabei die Entwicklung und permanente Aktualisierung der Ausbildungsordnungen. Diese Ordnungen sind die Basis der dualen Ausbildung im Betrieb und definieren, welche Inhalte und Ziele während der Ausbildung vermittelt werden sollen. Eine der wichtigsten Aufgaben des ZFA ist die Erstellung und Bereitstellung von Prüfungsaufgaben für die bundesweit einheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen der Mediengestalter. Diese Aufgaben werden von speziellen Fachausschüssen innerhalb des ZFA entwickelt und regelmäßig überarbeitet, um den sich wandelnden Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Damit verbunden ist auch die enge Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern, die die Durchführung der Prüfungen vor Ort koordinieren.
Unterstützung für Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen
Der ZFA unterstützt Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen durch Beratungsangebote und Informationsmaterialien. Dazu gehören auch Fortbildungsveranstaltungen für Ausbilder und Lehrer um sicherstellen, dass die Ausbildungsqualität aktuellen Standards entspricht.
Abschlussprüfung Mediengestalter
Für die Abschlussprüfung der Mediengestalter übernimmt der ZFA eine besonders wichtige Rolle. Hierbei erstellt er die Prüfungsaufgaben, die sowohl theoretische als auch praktische Teile umfassen und die verschiedenen Fachrichtungen des Berufs abdecken. Diese Aufgaben sind so konzipiert, dass sie die Kompetenzen der Auszubildenden prüfen und sicherstellen, dass die Absolventen den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden. Der ZFA trägt somit dazu bei, dass die Ausbildung in der Druck- und Medienbranche auf einem hohen Niveau bleibt und die Mediengestalter gut auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet sind.
Weitere Informationen: ZFA Medien
RGB-Farbräume sind Farbsysteme, die verschiedene Farbtöne mit den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau darstellen. RGB-Farbräume werden in der digitalen Bildbearbeitung, Fotografie und Computertechnik verwendet, um Farben präzise zu definieren. Die wichtigsten RGB-Farbräume und ihre Besonderheiten sind: sRGB sRGB ist der am weitesten verbreitete RGB-Farbraum und wird von den meisten Monitoren, Druckern und digitalen Kameras verwendet. Er wurde von HP und Microsoft in den 1990er Jahren entwickelt, um einen Standard für die Farbdarstellung im Internet und auf verschiedenen Geräten zu schaffen. Eigenschaften von sRGB: Adobe RGB Adobe RGB wurde 1998weiterlesen
Auch beinahe 9 Jahre nach der Vorstellung des Nachfolge-Farbraumes PSOCoatedV3 ist ISOCoatedV2 / FOGRA39 immer noch der verbreitetste Farbraum in Europa. Wir von der Proof GmbH zählen immer mal wieder überschlägig rund 200 Jobs für u.a. den Bundesverband Druck- und Medien, in der letzten Zählung kamen Proofs in ISOCoatedV2 auf rund 68% aller Proofjobs bei uns. Ein deutliches Zeichen für die weiter hohe Verbreitung des Farbraumes. ISOCoatedV2: Vom klassischen Farbraum zum Leuchtturm der Industrie Neben den Druck-Proofs für den Offsetdruck auf Bilderdruckpapier fallen aber auch zahlreiche Anwendungen mehr in denweiterlesen
In den vergangenen Jahren haben sich bei unserem bisherigen Proofpapier-Lieferanten verschiedene Probleme aufgezeigt. Zum einen mussten wir teilweise mehr als drei Monate auf Papierlieferungen warten, zum anderen hatten wir teilweise deutliche Probleme bei der Abweichung von Chargen zueinander, Oberflächendefekte und vieles mehr. Nach längeren Überlegungen haben wir uns zum im Dezember dafür entschieden, alle Papiere auszutauschen. Wir haben daher zum Jahreswechsel palettenweise neues Papier erhalten, das wir nun sukzessive in unsere Produktion übernehmen. Es wird keinen harten Schnitt geben, sondern die neuen Papiere werden sich mit der Zeit in dieweiterlesen
In der englischen Printweek reagierte PANTONE auf die deutliche Kritik an den neuen Farbfächern 2023 und erklärte einige der umstrittenen Neuerungen. Unter anderem wurde an den neuen Fächern kritisiert: PANTONE stellte daher klar: Die PANTONE Farbfächer sind KEINE verbindliche Referenz. Das wird in einer Folie eines Vortrages deutlich, den Jason J. Campbell, Solution Architect Professional Color Services bei PANTONE hielt. Auf Seite 9 des Vortrages sagt er über die PANTONE Fächer: Eine spannende Klarstellung, die so zahlreichen PANTONE Anwendern nicht bekannt war. Pantone-Produktmanagerin Joyce Stempkowski erklärte in der Printweek nunweiterlesen