Das Bestellen eines Proofs bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein Druckvorstufen- oder Grafikdienstleister einen farbverbindlichen Proof erstellen läßt, der eine Vorschau auf das endgültige Druckergebnis liefert. Ein Proof wird in der Regel vor dem Druck einer größeren Auflage oder eines Druckprodukts bestellt, um sicherzustellen, dass Farben, Layout, Schriften und andere Elemente korrekt wiedergegeben werden. Proof-Dienstleister wie die Proof GmbH in Tübingen bieten über ihren Online-Shop eine schnelle Möglichkeit für Druckereien, Designer und Werbeagenturen, um unkompliziert einen Proof zu bestellen.
Ein Proof dient dazu, dem Kunden die Möglichkeit zu geben, das Druckergebnis vorab zu begutachten und mögliche Fehler oder Unstimmigkeiten zu erkennen und zu korrigieren, bevor der Druck beginnt. Der Proof bietet eine genaue Vorschau der Farbwiedergabe und des Gesamteindrucks des endgültigen Druckprodukts.
Bei der Bestellung eines Proofs arbeitet der Kunde meist mit einem Druckvorstufen- oder Grafikdienstleister wie proof.de zusammen, der über die notwendigen Technologien und Kenntnisse zur Erstellung eines Proofs verfügt. Der Dienstleister verwendet das Druckprofil des gewünschten Ausgabegeräts, um eine präzise Farbwiedergabe zu erzielen.
Der Proof kann je nach den Anforderungen des Projekts auf verschiedenen Medien gedruckt werden. Dabei kann es sich um hochwertiges, zertifiziertes Proofpapier für Coated und Uncoated Proofs, damit der Proof dem Kunden eine realistische Vorstellung von Farben, Helligkeit, Kontrast und anderen visuellen Aspekten des Druckerzeugnisses vermitteln.
Ein Proof ersetzt nicht das eigentliche Druckerzeugnis, sondern bietet vorab eine verbindliche Richtlinie für die Farbwiedergabe und das Layout. Je nach den spezifischen Anforderungen und dem Budget des Kunden sollte die Bestellung eines Proofs obligatorisch sein, insbesondere bei qualitativ hochwertigen Druckerzeugnissen oder Projekten mit genauen Farbspezifikationen.
Eine neue Generation von Farbmessgeräten drängt auf den Markt: Im Gegensatz zu den klassischen Messgeräten, die als vollständig gekapseltes System entweder als Colorimeter oder als Spektralphotometer erhältlich sind, und dann über eine Schnittstelle oder App die Daten an einen Computer liefern oder direkt anzeigen, bestehen die neue Generation von Farbmessgeräten nur noch aus einer Beleuchtung und Software, als Sensor wird die Optik eines zeitgemäßen iPhones von Apple verwendet. Bislang gab es ja zwei Messgeräte-Kategorien am Markt: Zum einen die Präzisionsgeräte, also Spektralphotometer von den Branchengrößen wie X-Rite oder KonicaMinolta, undweiterlesen
Das neue Jahr beginnt mit einer Neuauflage verschiedener PANTONE Fächer: Die PANTONE Solid Coated bzw. Solid Uncoated Fächer wurden mit 5 neuen Basisfarben und 224 neuen Farbtönen ergänzt, und sind seit Ende Dezember 2022 sowohl als neue Fächer, als auch als Supplement zum bisherigen Solid Coated Fächer erhältlich. Ein Supplement zur PANTONE Bridge Edition soll in den nächsten Wochen erscheinen, ist aber noch nicht erhältlich, während die ergänzten PANTONE Bridge Fächer als Volledition bereits erhältlich sind. Auch der PANTONE Pastels und Neons Fächer ist scheinbar neu, hat aber laut Farbkartenshopweiterlesen
Ab Mittwoch, dem 21.2.2024 findet wieder das zweitätige Farbmanagement-Symposium der Fogra in München statt. Zum einen berichten dabei Farbmanagementexperten aus der Produktions-Industrie und -Mittelstand über ihren Stand der Implementation und Umsetzung von Farbmanagement, so in diesem Jahr Proctor & Gamble, L‘Oréal und Kärcher, aber auch aktuelle Entwicklungen in Bereichen wie ECG, Softproof und Hardcopy Proof werden vorgestellt und diskutiert. Einen eigenen Focus hat das Thema Decoration Proofing bekommen, das zeigt, wie anspruchsvolle dekorative Oberflächen erfasst, im Softproof korrekt dargestellt und anschließend auch korrekt gedruckt werden können. Für uns als Fogra-Mitgliedweiterlesen
In der englischen Printweek reagierte PANTONE auf die deutliche Kritik an den neuen Farbfächern 2023 und erklärte einige der umstrittenen Neuerungen. Unter anderem wurde an den neuen Fächern kritisiert: PANTONE stellte daher klar: Die PANTONE Farbfächer sind KEINE verbindliche Referenz. Das wird in einer Folie eines Vortrages deutlich, den Jason J. Campbell, Solution Architect Professional Color Services bei PANTONE hielt. Auf Seite 9 des Vortrages sagt er über die PANTONE Fächer: Eine spannende Klarstellung, die so zahlreichen PANTONE Anwendern nicht bekannt war. Pantone-Produktmanagerin Joyce Stempkowski erklärte in der Printweek nunweiterlesen