Die Sättigung bzw. Farbsättigung ist ein Merkmal für die Buntheit einer Farbe. Neben Farbton und Helligkeit gehört die Sättigung zu den grundlegend empfundenen Eigenschaften einer Farbe. Sie beschreibt die Qualität eines Farbortes, ob er eher zu den bunten oder unbunten Farben gerichtet ist. Als unbunte und ungesättigte Farben werden Schwarz und Weiß, aber auch alle Grautöne bezeichnet.
Der Rendering Intent “Sättigung” ist ein Rendering Intent, der in einigen Farbmanagementanwendungen verwendet wird. Allerdings ist dieser Rendering Intent nicht in allen Softwares verfügbar und implementiert.
Der “Sättigung” Rendering Intent basiert auf der Erhaltung der Sättigung der Farben und kann in bestimmten Situationen hilfreich sein. Bei diesem Rendering Intent werden die Farben so umgewandelt, dass die relative Sättigung beibehalten wird. Dadurch können Farben lebendiger und gesättigter erscheinen.
Dieser Rendering Intent kann zum Beispiel dann verwendet werden, wenn die Sättigung der Farben im Bild oder in der Darstellung besonders wichtig ist, beispielsweise bei Screenshots, Tortendiagrammen, Statistikbalken oder in grafischen Designs, die eine starke visuelle Wirkung erzielen sollen, aber bei denen eine harmonische Farbwiedergabe wie bei Fotografien nicht beachtet werden muss.
Der “Sättigung” Rendering Intent führt zu einer Verschiebung anderer Farbaspekte wie zum Beispiel zur Veränderung von Helligkeit oder dem Farbton. Daher sollte dieser Rendering Intent mit Vorsicht verwendet werden. Der “Sättigung” Rendering Intent deutlich weniger in der Anwendung verbreitet als die Rendering Intents wie “perzeptiv”, “Relativ farbmetrisch” oder “Absolut farbmetrisch”.
In den letzten Monaten haben wir bei Proof.de überlegt, unsere bereits sehr gute Farbmesstechnik in Sachen Geschwindigkeit und Messpräzision weiter zu verbessern. Relativ schnell war klar, daß dafür nur zwei Geräte in Frage kommen: Das KonicaMinolta MYIRO-9, der Nachfolger des früheren FD-9 oder das X-Rite ISIS 2 XL. Der Ausgangspunkt: Da wir bei der Proof GmbH über 5 Proofgeräte verfügen, ist für uns das Einmessen von Targets zur Profiloptimierung ein zeitkritisches Unterfangen. Daher hatten wir uns in den letzten Monaten nach einem Upgrade unseres bisherigen X-Rite i1-iO-Tisches umgetan, denn hier hattenweiterlesen
Digimarc ist ein digitales Wasserzeichen, mit dem Informationen in Bilder, Videos oder andere Medien eingebettet werden können. Digimarc Wasserzeichen sind für das menschliche Auge unsichtbar, bleiben aber für spezielle Software oder Geräte erkennbar. Insbesondere im Verpackungsbereich wird Digimarc zunehmend stärker, da mit dieser Technologie die Ziffern des EAN Barcodes und mehr unsichtbar auf allen Bereichen der Verpackung aufgebracht werden können. Digimarc und EAN Barcode an der Supermarktkasse Beim Scannen an der Kasse muss das Kassenpersonal dadurch nicht zuerst auf der Verpackung den EAN Code suchen um diesen über den Scannerweiterlesen
Ab Mittwoch, dem 21.2.2024 findet wieder das zweitätige Farbmanagement-Symposium der Fogra in München statt. Zum einen berichten dabei Farbmanagementexperten aus der Produktions-Industrie und -Mittelstand über ihren Stand der Implementation und Umsetzung von Farbmanagement, so in diesem Jahr Proctor & Gamble, L‘Oréal und Kärcher, aber auch aktuelle Entwicklungen in Bereichen wie ECG, Softproof und Hardcopy Proof werden vorgestellt und diskutiert. Einen eigenen Focus hat das Thema Decoration Proofing bekommen, das zeigt, wie anspruchsvolle dekorative Oberflächen erfasst, im Softproof korrekt dargestellt und anschließend auch korrekt gedruckt werden können. Für uns als Fogra-Mitgliedweiterlesen
In den letzten Wochen gab es längere Diskussionen auf der Digitaldruck-Mailingliste der Fogra, ob ein Forschungsprojekt zur Definition von standardisierten Tonwertabstufungen von Sonderfarben gestartet werden sollte. Was hat es damit auf sich? Im Bereich von CMYK und Siebenfarbdruck ist die Definition von eindeutigen, druckbaren und proofbaren Standards ja etabliert und perfekt praxiserprobt. Ist das Papier oder die Papierklasse bekannt und definiert, hat man sich auf einen Meßstandard wie M0/M1/M2 festgelegt und kennt den Gehalt an optischen Aufhellern kann im Proof eine hervorragend präzise Darstellung des späteren Drucks erreicht werden. Dieweiterlesen